on tour

Alcool et Vitesse


Februar 2017: Schnee, Kälte, Minusgrade und trübes Wetter. Und noch was noch viel schlimmer ist – drei Monate ohne Vienna und Fußball. Die Kälte und das teilweise trübe Wetter sollte uns wohl auch mit auf unseren Trip ins südfranzösische Grenoble begleiten, der fußballfreien Zeit konnten wir damit aber ein Ende bereiten.

Nachdem wir wirklich günstige Direktflüge aus Wien nach Lyon gecheckt und die Schlafplätze bei unseren FreundInnen in Grenoble fixiert hatten, konnte die Reise auch schon losgehen. Freitag Mittag erreichten wir nach ein einhalb stressfreien Flugstunden Lyon. Am Flughafen angekommen, wurden wir bereits erwartet. Die kleine Welpe Moonty, die uns unser „Abholserivce“ der Diables Bleus mitgebracht hatte, zeigte direkt, was sie von Lyon hält und erledigte ihr Geschäft inmitten der Flughalle. Nachdem wir nach kurzer Autofahrt auch schon in Grenoble angekommen waren, unser Gepäck kurz in die Wohnung untergebracht und unsere Schlafplätze bezogen hatten, ging es auch direkt ins Stadtzentrum. Dort wurden wir von unseren FreundInnen auch direkt in ein alternatives Lokal für den späteren Abend eingeladen. Zunächst aber wollten wir uns noch auf die Essensuche begeben, was sich aufgrund des starken Regens und schrecklich schlechten Orientierungssinnes aller Mitreisenden durchaus schwieriger als gedacht gestaltete. Meine Französischkenntnisse waren es jedenfalls nicht, die uns nach einigem Fragen doch noch in ein Restaurant bringen sollten. Den restlichen Abend hatten wir in der angesprochenen Bar verbracht, wo sich nach und nach immer mehr unserer FreundInnen zu uns gesellten und mit uns einen entspannten Abend mit Bier, Politik- und Fußballtalk verbrachten.

In der Folge wurde es am Freitag dann doch noch etwas später, als dass wir den Samstag Vormittag vornehmlich mit Schlafen füllten. Aus dem Bett gekrochen, warteten auch schon wieder Leute auf uns, um uns für den obligatorischen Touriteil eines jeden Freundschaftsbesuch zu entführen. Dass Grenoble einiges an Charme und für mich irgendwie italienischem Flair besaß, hatte sich dabei nur bestätigt. Am Berg samt Festung, der Bastille, über der Stadt angekommen, wurden einige Erinnerungsfotos geknipst. Die ein oder andere Info über die Geschichte der Stadt wurde uns dabei auch noch mit auf den Weg gegeben, die nicht zuletzt auch das Stadtbild nachhaltig beeinflusste, so etwa die Austragung der Olympischen Winterspiele 1968. Da wir ja den gesamten Vormittag verschlafen hatten, wurde die Zeit bis zum Anpfiff auch schon etwas knapp. Ohnehin warteten die Diables Bleus bereits sehnlich an ihrem Treffpunkt samt Freundschaftsbanner auf uns. In der Kneipe noch die ein oder andere Hand geschüttelt, ging es auch schon mit dem Auto zum Stadion. Von diesem hatte ich mir nicht allzu viel erwartet, es war doch recht neu und ist eines von vielen Betonbauten, die man überall findet. Das Spiel gegen die zweite Mannschaft von Olympique Lyonnais hatte dann doch einiges mehr an österreichischem Regionalligafußball als zuvor erwartet an sich. Mit einem unglücklichen Treffer der Gäste in der Nachspielzeit endete es schließlich 2-2. Die Stimmung auf den Rängen war durchaus ansehnlich, das ein oder andere Mal wurde es doch lauter, sind die Gäste aus Lyon ja nicht sehr beliebt unter den GrenoblerInnen. Nach dem Spiel steuerten wir dann auch ohne Umwege in die Kneipe, in jener wir uns auch schon vor dem Spiel getroffen hatten. Bei ausreichend Alkohol und Mixgetränken, dessen Geruch allein mich schon abschreckte, wurden wir ins französische Kartenspielen eingeweiht, Schummeln und Tricksen inklusive. Trash und die angesprochenen Mixgetränke hatten im Laufe der Nacht dann auch schon die ersten PartybesucherInnen in die Knie gezwungen.

Und weil es natürlich auch am Samstag, welch Überraschung, etwas länger wurde, hatten wir den halben Sonntag erneut zum Schlafen genutzt. Am Abend machten wir uns dann aber doch noch auf den Weg nach Saint Etienne. Schließlich hatten wir für das ohnehin schon ausverkaufte Topspiel der französischen Ligue A zwischen AS Saint Etienne und der ersten Mannschaft von Olympique Lyonnais doch noch Karten bekommen. Das Stadion dort versprühte dann schon einiges mehr an Charme, als es noch der Betonbau in Grenoble am Tag zuvor machte. Auch fantechnisch sollte das brisante Derby alle Versprechen halten können. Die Choreo der Heimseite jedenfalls wusste zu gefallen und auch der Tifo über weite Teile der Partie war durchaus ansehnlich. Nur als Randnotiz erwähnt sei das Endergebnis: ASSE 2-0 OL.

Die Nacht vom Sonntag auf den Montag hatten wir dann noch in Lyon verbracht. Dort hatten wir das Pech, am Bahnhof ausgerechnet die vom Parteitag des Front National kommende Marine Le Pen zu treffen. So langsam konnte ich die Ablehnung gegenüber dieser Stadt dann auch verstehen, hatte irgendwie alles zusammen gepasst. Von besagtem Bahnhof ging es dann auch schon in Richtung Flughafen und schließlich zurück nach Wien.

Ein großes Merci geht an unsere freundlichen GastgeberInnen und FreundInnen der Diables Bleus. Gefühlt habe ich mich während dieser drei Tage jedenfalls, wie im fünf Sterne All-Inclusive Urlaub: rund um die Uhr Betreuung, Abholservice und der Geldbeutel war nachher allerdings komischerweise immer noch gleich gefüllt wie vorher.

WANDERERS ET DIABLES BLEUS

Endlich wieder Auswärts!

Vor zwei Wochen verschlug uns das erste Meisterschaftsspiel in dieser Saison nach Traiskirchen. Letzte Saison spielten wir am selben Platz gegen die Admira Juniors, dieses Mal hieß der Gegner SG Traiskirchen.
Nach der Sommerpause und den guten Erinnerungen von letzter Saison war es kein Wunder, dass sich bereits vor der vereinbarten Zeit, über dreißig motivierte Blau-Gelbe am Treffpunkt eingefunden haben.
Schnell noch Bier getankt und mit dem anwesenden Security Gedanken ausgetauscht, dann hieß es schon in die Badner Bahn einsteigen. Die Fahrt verging wie im Flug und in Traiskirchen am Bahnhof angekommen fiel mir auf, wie wenig Erinnerung mir vom letzten Mal geblieben ist. Naja zum Glück gibts immer jemanden der/die gestrebert hat und weiß wie wir zum Stadion kommen. So navigierten wir die größer gewordene Gruppe singend durch Traiskirchen. Mensch soll ja auch wissen, dass die Vienna spielt!
Wenig überraschend waren die Straßen komplett leer, denn es goss wie aus Kübeln.Schlussendlich, komplett durchgenässt, auf der Tribüne in Traiskirchen angekommen, fand die Stimmung kein Ende und der Stadionsprecher spielte wieder extra für uns Truly Mady Deeply. Inzwischen war der Bus auch angekommen und man versammelte sich auf der echt feinen Tribüne. Aus dem oberen Rang lässt sich das Spielfeld perfekt überblicken und das Dach sorgt noch für extra Dezibel.
Der Vienna-Mob war an diesem Abend echt gut drauf, so gab es eine kleine Seltenheit zu bestaunen. Über 90 Minuten wurde die Mannschaft abgefeiert.

Leider gabs beim Heimspiel gegen Ritzing, trotz extrem früher Führung und Choreo nicht viel zu feiern. Aber jetzt gilt es das Spiel in Parndorf, mit der selben Motivation wie in Traiskirchen anzugehen und der Mannschaft zu helfen den ersten Sieg in dieser Saison einzufahren!

Come On Vienna!

Auswärts nach Parndorf:

Treffpunkt für die Zugfahrt: ab 17 Uhr vorm Hauptbahnhof
Abfahrt: 17:44 Uhr
Kommt bitte rechtzeitig damit wir in aller Ruhe die Einfach-Raus-Tickets kaufen können.

08.05.2016 SG Traskirchen vs. FVFC 1894
Pic By Heinz Starka https://www.flickr.com/photos/hpst/sets/72157671972754306/
Pic By Heinz Starka

12.08.2016 FVFC 1894 vs. SC Ritzing

31.07.2015 – Neusiedl away

Es gibt so Spiele bei denen steigt die Vorfreude bereits am Wochenanfang an. Neben jenen Wichtigen und Gutbesuchten, wie dem Dörby gegen den Wiener Sportklub, sind es vor allem die ersten Auftritte unserer Mannschaft nach den Spielpausen die unsere Herzen höher schlagen lassen. Daran ändert auch eine relativ kurze Spielpause und das Cupspiel vor zwei Wochen nichts.

Das erste Spiel in dieser Saison führte uns ins Burgenland zum SC Neusiedl. Wie zu erwarten war, war der Bus schon bald restlos ausverkauft, also mussten noch einige von uns per Zug oder Auto anreisen.

Auf der Hohen Warte angekommen konnte man die Vorfreude unter den Fahrer_innen schon spüren. Begleitet vom üblichen Trashtalk wurden bereits vor der Abfahrt die ersten Dosen geleert und die Krautrouladen gepickt. Dann hieß es, die Sachen im Bus zu verstauen und noch schnell die letzte Tschick auszurauchen, um dann im Bus die Reise in Richtung Awaywonderland anzutreten. Auf die Autobahn aufgefahren gabs zunächst einen kleinen Dämpfer – Stau, soweit das Auge reicht nur Stau. Aber irgendwann verging auch der und die gute Laune steigerte sich gemeinsam mit der Altdosensammlung.

Show-Einlage mit den Tätigkeiten unseres Fandachverbandes

Mit einer kurzen News-Einlage zu den Machenschaften unseres Fan-Dachverbandes, kurz „der Supporters“, wurde die Zeit aber auch produktiv genutzt.

Zusammengefasst waren dies in letzter Zeit:

1. Bei der Refugees Welcome Spendenaktion wurden rund 700,- gespendet. Sportartikel wurden gekauft und werden die Tage unter anderem nach Traiskirchen und in das Georg Danzer Haus gebracht.

2. Mit Hilfe des Fanbeirats hat man es erreich, dass die Vienna zukünftig den Auwaybus finanziell unterstützen wird, was günstigere Awayfahrten für alle bedeutet.

3. Bei dem, auf der Howa stattfindenden, Street Food Cinema haben Supportersmitglieder freien Eintritt.

4. Busrunde

Ohne Rauchpause an den See

Aufgrund der verlorenen Zeit entschied der Busfahrer die Rauchpause sein zu lassen und bretterte uns direkt aus dem Stau zum Stadion. Komischerweise ging dabei die Klotür irgendwie zu Bruch, aber keine Sorge, ein kompetentes Team vom Döblinger Klotürspezialisten brachte alles wieder in Ordnung.

Zum Glück hatte der Busfahrer die Situation richtig eingeschätzt sodass wir ganz knapp, eine Stunde vor Spielbeginn, in Neusiedl vor dem Stadion ankamen. In der kurzen Zeit wurde ein Gruppenfoto gemacht und sich auf das Spiel eingestimmt.

Wie immer war der Empfang in Neusiedl super, entspannte Einlasssituation sowie guter Wein und eine ganz coole Tribüne machen Neusiedl immer wieder zu einer angenehmen Auswärtsfahrt.

Das Problem des Funkens, überzuspringen

Transpis und Fahnen an Ort und Stelle gebracht, dann konnte es auch schon losgehen.

Unter den insgesamt 800 Menschen im Stadion war ein gut gefüllter und motivierter Vienna-Block. Die Stimmung war in der ersten Halbzeit fantastisch. Nahezu die ganze Zeit wurde in anständiger Lautstärke die Mannschaft angepeitscht. Die Mannschaft spielte auch nicht schlecht, doch scheinbar konnte der Funke in dieser Halbzeit nicht zur Gänze von der Tribüne aufs Feld überspringen.

Dadurch, dass sich einige in der Halbzeitpause auf dem Hügel neben der Tribüne mit ihren Krautrouladen beschäftigten und dem doch schon eher hohen Delirium-Pegel der meisten Anwesenden war zu beginn der zweiten Halbzeit die Stimmung etwas leiser und unruhiger. Wir standen nicht mehr so kompakt und grüßten deshalb das eine oder andere Mal die Disharmonie. Aber in gewohnt chaotischer Viennamanier ging es weiter und alles pendelte sich im Laufe der zweiten Halbzeit wieder ein.

Die Befreiung in Minute 85

Gerade rechtzeitig verhalfen uns Pantić, Kostić und Bozkurt zum 0:1. Die Folge war ein Torjubel wie wir ihn schon lange nicht mehr hatten. Das befreiende Gefühl in der Fünfundachtzigsten in Führung zu gehen ist einfach das aller Größte! In der Euphorie wurden Bierspenden getätigt, Umarmungen verteilt und Flutlichtmasten bestiegen! That`s Vienna!

Der Sieg wurde dann ausgiebig bei der Afterparty in Neusiedl gefeiert. Wie auch das letzte Mal schon haben die Neusiedler extra eine Band angeheuert! Wir haben es uns nicht nehmen lassen und auch einen Beitrag zur Party geliefert. Niemand geringerer als der berühmte Döblinger Acid-Ziehharmonikaspieler und virtuose Sänger Quetschinger unterstütze spontan und ungefragt die Band.

Irgendwann ging es dann zurück in den Bus und irgendwann kamen wir auch wieder auf der Howa an. Dazwischen und danach passierte sicher auch noch einiges – nur weil mir hier die Erinnerung fehlt heißt es aber nicht, dass es nicht auch erwähnenswert gewesen sein könnte!

Fazit: eine geile Auswärtsfahrt und ein noch geilerer Saisonauftakt. Erste Liga wir kommen!

Bilder aus Neusiedl gibt es unter Fotos.

BlauCrowd FM – ein Gastbericht aus Wien

BlauCrowd Vol. 49

Unsere Freunde der Arge Tor aus Linz sind uns einen Schritt voraus und haben bereits ihre eigene Radiosendung. So kommt es im Rahmen unserers Aufeinandertreffens am 18.03. auf der Hohen Warte bereits zur 49. Auflage „der geilsten Radioshow dieser Galaxis“ – BlauCrowd FM.
Neben einem Gespräch mit dem Ballesterer FM gibt es in der Sendung im Zuge der Partie auf der Hohen Warte ebenfalls eine Auswärtsreportage, bei dem das Bundesliga- Projekt „Parndorf Hooligans“ vorgestellt werden konnte und wichtige Stimmen dazu eingeholt wurden. So schafften es die Auswärtskorrespondenten Arschibald & Klinge auch, für uns aber nicht indentifizierbare, Personen aus den Kreisen der Wanderers zu interviewen. Ein äußerst spannender Exkurs in die Philosophien der Relegation und einige gute Lacher dabei. Check it out Doch hört selbst (ab min.40)

Alle weiteren Infos dazu findet ihr unter www.arge-tor.org

Zu Besuch bei unseren Einhörnern!

Wien, die Hauptstadt Österreichs. Schon des Öfteren hatte ich mir die Millionenstadt (oder zumindest das Stadion „Hohe Warte”) angesehen, doch bewies mir der Trip am 18. März erneut, dass es sich jedes Mal aufs Neue bezahlt macht!

Schon bevor die Partie First Vienna FC gegen BlauWeiss Linz verschoben wurde, wollten einige von uns unsere Kumpels der Wanderers besuchen und so kam es, dass sich durch den neuen Termin nur noch zwei Delphine auf den Weg ins Einhornland machten. Also am Sonntag noch mal die Fahrpläne und die Ticketpreise gecheckt und schon konnte es früh am Montag Morgen los gehen. Mit dem Zug nach Innsbruck und nach Ticketkauf, Mittagessen und Biervorrateinkauf ab in den Direktzug nach Wien! Die Zeit verbrachten wir mit unnützen Fußballfakten aus einem Buch, Gaudimusi, Bier und Bananen…NEEEIIIIN, sie wurden gegessen(und bemalt)!

Angekommen, wurden wir direkt am Bahngleis von unseren Gastgeber abgeholt, geknuddelt und anschließend zu ihm nach Hause gebracht, wo wir unser Gepäck (nicht Gebäck) verstauten, unseren Schlafplatz kontrollierten (Note 2 auf einer Kuschelskala von 1-2) und uns nochmal in Schale warfen, bevor wir uns auf den Weg zum Stadion machten! Im Vienna-Stüberl am Stadion wurde uns dann bei einem Bierchen noch ein wenig die komplexe Situation um die Kontakte und Streitigkeiten zwischen den Wanderers und den verschiedenen Gruppierungen der Linzer erklärt um nicht ganz überrascht zu werden! Aber nun ab „on the terraces“ um den Fetzen aufzuhängen (wie gut sich doch dieses rot-gelbe mit dem blau-gelben versteht!) und sich bieralisch…äääh moralisch aufs Spiel vorzubereiten! Mit dem Vergehen der Zeit füllte sich der Sektor mit bekannten Gesichtern und ehe man alle begrüßt hatte, begann auch schon das Spiel. Insgesamt zählte man 1.100 Besucher, darunter waren ca. 100 Linzer und der Großteil der Wiener verscharrte sich im „Supporter-Sektor“, was natürlich gefiel! Das Spiel war nicht besonders attraktiv, naja zweite österreichische Liga eben, aber das nahm uns nicht die Freude am Fußball und so feierte man nach 21 Minuten erstmals das 1-0 für die Heimmannschaft. Als dann eigentlich schon Alle mit dem Pausenpfiff rechneten, kamen die Linzer noch einmal zu einer Freistoßgelegenheit. Weiter Ball in den Strafraum, ein Spieler war mit dem Kopf noch dran und traf unhaltbar in die lange Ecke, 1-1 und ab in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit tat sich dann nicht mehr all zu viel und auch wenn Linz versuchte den Siegestreffer zu erzielen, endete das Match mit einem Remis. Freuen durfte sich darüber allerdings nur die Vienna!

Nachdem man sich von der Mannschaft verabschiedete, die Banner abgenommen hatte und das eine oder andere Bier im Stüberl genoss, machten wir uns in einer Gruppe von ca. 20 Leuten auf dem Weg zu einer Hausparty (danke Fi nochmal!). Natürlich mussten wir noch Chips und Confetti besorgen, so beschlossen wir eine Abkürzung zu nehmen und benötigten anstatt 45 Minuten ca. 2 Stunden. Allerdings ist anzumerken, dass währenddessen der „Ochs-Am-Berg-Cup“ in Ober St. Veit über die Bühne lief! Nichtsdestotrotz gelangen wir irgendwann bei der Hausfete an, wo wir feststellen mussten, dass uns jemand das Bier geklaut hatte… es war keins mehr da! Scheißegal, wir hatten ja alle Zutaten für den Brigata-Wanderers Trunk und Anzeige konnten wir ja eh erst am nächsten Morgen machen!
In der Wohnung herrschte sogleich eine beruhigende Atmosphäre. Der Flur wurde benutzt um den Flunkyball Hallencup auszutragen, im Wohnzimmer ging der Brigata-Wanderers-Kessel die Runde und wer gut hinsah, konnte sehen wie die Bar durch die Wohnung sauste. Zum Abschluss gabs dann noch einige VinoRosso und Ska-P Gute-Nacht-Songs und dann ging die Party irgendwann auch schon zu Ende – leider! Dass man am daurauffolgenden Tag mit zu viel Energie aufgebraust war und sich so entschloss nur eine Youtube-party zu schmeißen versteht ein Jeder der selbst dabei war und am Mittwoch gings dann wieder zurück in unser geliebtes Land SüdTirol (nicht Italien!).

Natürlich ein ganz ganz dickes Dankeschön an unsere Schmusefreunde aus Wien, ganz besonders an den Bettenvermieter und den Immobilienmarkler und wir freuen uns schon ganz ganz doll aufs nächste Mal!

In diesem Sinne: sei immer ein Delphin, außer du kannst ein Einhorn sein, dann sei Beides!
[RJ]